Wohlfühlplatz im Grünen

Im eigenen Garten zu sitzen, ist für viele Menschen eine der wohl entspannendsten und damit liebsten Freizeitbeschäftigungen. Doch wer schön sitzen will, braucht auch den passenden Platz dazu. Hier erklärt mit dem Gärtner von Eden Josef Grütters aus Sonsbeck ein ausgewiesener Experte, worauf man bei der Anlage von Sitzplätzen im Garten so alles achten sollte.

Wann, mit wem und warum ein Gartenbesitzer am liebsten in seinem Garten sitzt, interessiert Josef Grütters aus Sonsbeck brennend. Das sind nämlich drei der entscheidenden Faktoren dafür, wie der Fachmann einen Sitzplatz anlegen würde. Als Mitglied der Gärtner von Eden haben sich die Sonsbecker Gartengestalter ganz der individuellen Gestaltung privater Gärten verschrieben und werden deshalb regelmäßig mit der Frage konfrontiert, wie er denn nun aussieht, der ideale Gartensitzplatz, und die Antwort der Profis lautet stets: „Kommt darauf an.“
 
Nutzungsgewohnheiten kennen
Wer gern regelmäßig im Garten essen möchte, braucht auf jeden Fall eine Terrasse, die nicht nur gut von der Küche aus erreichbar, sondern auch so großzügig dimensioniert ist, dass dort Platz für den Esstisch, ausreichend Stühle auch die typischen Laufwege ist. Bei der Auswahl des Bodenbelags rät der Experte: „Stühle und Tisch sollten sicher stehen und sich leicht verschieben lassen, heruntergefallenes Essen keine Flecken hinterlassen.“. Und auch Beleuchtung, Sicht- und Sonnenschutz sollten bei der Anlage einer solchen Hauptterrasse immer gleich mitgedacht werden, schließlich will man dort auch an sonnigen Tagen und abends, aber niemals auf dem Präsentierteller sitzen.
 
Mehr ist mehr
Soweit der Klassiker, doch nach Erfahrung des Profis verträgt eigentlich jeder Garten – und sei er noch so klein – mindestens einen weiteren Sitzplatz. „Für den Zweitsitzplatz gibt es gleich eine Reihe guter Gründe“, ist er überzeugt. „Damit lassen sich Rückzugsorte für einzelne Familienmitglieder schaffen oder Plätze, die zu einer ganz bestimmten Tageszeit besonders attraktiv sind. Und außerdem ermöglicht man so einen Perspektivwechsel, macht den Garten aus einem anderen Blickwinkel erlebbar und verschafft den Gartenbesitzern ganz neue Einblicke.“
 
Für die Planung solcher Zweit- oder gar Drittsitzplätze gelten die gleichen Grundsätze wie für den Hauptsitzplatz: Standort, Größe, Ausstattung und Materialien sollten zur gewünschten Nutzung passen. So braucht die versteckte Leseecke nicht mehr Platz als für einen bequemen Sessel aufzuweisen, der Ort zum nächtlichen Loungen sollte neben einem gemütlichen Sofa auch Schutz gegen die Witterung bieten und wenn die Abendsonne nun einmal den Vorgarten beglückt, findet sich dort vielleicht ein Plätzchen für eine gemütliche Gartenbank.
 
Teil eines Ganzen
Allen Sitzplätzen gemeinsam ist auch, dass sie immer als Teil eines Gesamtkonzepts gesehen werden sollten: „Ästhetik und Dimensionen eines Sitzplatzes müssen auf Haus und Grundstück abgestimmt sein“, erläutert Josef Grütters. Außerdem sollten sie in den Gesamtgarten eingebunden sein, vor allem durch eine stimmige Bepflanzung: „Hier kann man wunderbar sinnliche Erlebnisse kreieren“, schwärmt der Gartenprofi. Etwa durch Duftstauden und Kräuterbeete in Terrassennähe. Aber auch interessante Rindenstrukturen und außergewöhnliches Blattwerk können den Terrassennutzer der Natur näher bringen. Und das ganz einfach beim Sitzen. Ist das nicht schön?
 
Mehr Informationen auch unter www.gruetters-gruen.de

Grütters

Dassendaler Weg 18 47665 Sonsbeck 02838 91621

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